ESET-Studie 2018: Verschlüsselung ist eine Frage des Alters

Jena (pts019/05.06.2018/10:15) – Wie halten es die Österreicher mit der Sicherheit ihrer eigenen gespeicherten Daten? Sie agieren oft fahrlässig: So lautet das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des IT-Sicherheitsunternehmens ESET unter mehr als 500 österreichischen Internetnutzern. Private Fotos, Rechnungen, Kontoauszüge oder Röntgenaufnahmen lagern bei fast jedem zweiten Befragten (52 Prozent) unverschlüsselt auf Datenträgern oder in der Cloud – fast quer durch alle Altersgruppen und Berufsgruppen. Mit Blick auf Berufsgruppen sind besonders Selbständige und Freiberufler nachlässig: Hier verschlüsselt mehr als die Hälfte (54 Prozent) so gut wie nicht! Eine hohe Gefahr, denn sie müssen auch die Bedingungen der Datenschutzgrundverordnung erfüllen. Das bedeutet auch Verschlüsselung von Kundendaten. Sonst fallen saftige Strafen an.

Digital Natives sind Vorbilder

Doch die jüngeren Österreicher (18 bis 24 Jahre) werden ihrem Ruf als Digital Natives gerecht: 42 Prozent von ihnen verschlüsseln den überwiegenden Teil oder sogar alle Daten. Bei den 25- bis 34-Jährigen sind es immerhin noch 37 Prozent. Über alle Altersgruppen hinweg ist es dagegen nur weniger als ein Drittel.

„Es ist schön zu sehen, dass die Digital Natives sicherheitsbewusst sind. Und das im deutlichen Unterschied zu Deutschland, wo die Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren am sorglosesten handeln. Nun geht es darum, auch den Rest zu überzeugen. Denn die Hälfte vernachlässigt eigene Sicherheitsmaßnahmen“, sagt Thomas Uhlemann, Security Specialist bei ESET.

E-Mail kryptisch, Backup offen wie ein Scheunentor

Wenn die Österreicher Daten verschlüsseln, ist ihnen dies bei E-Mails am wichtigsten. (50 Prozent). Dahinter folgen Cloud-Dienste (45 Prozent) und Festplatten oder Wechselmedien (43 Prozent). Messenger, Backups oder Dateiordner spielen nur eine untergeordnete Rolle. „Die E-Mail-Kommunikation und Cloud-Daten zu schützen, ist wichtig. Aber Nutzer sollten unbedingt auch Backups und Festplatten verschlüsseln“, sagt Uhlemann. „Ist der Datensatz so geschützt, können Cyberkriminelle nicht mehr darauf zugreifen und Daten kompromittieren. Natürlich ist sichere Kommunikation wichtig – aber Nutzer nehmen viel mehr Schaden, wenn ihre gesamten Daten in falsche Hände geraten.“

Fazit des Experten

„Unabhängig vom Alter oder Geschlecht ist es erschreckend, dass die Hälfte der Nutzer praktisch keine privaten Daten verschlüsseln“, fasst Uhlemann zusammen. „Dies kann an einem Unterschätzen der Gefahren, scheinbar zu teuren oder aufwändigen Lösungen oder einfach an Bequemlichkeit liegen. Dabei steht heute schon kostengünstige und einfach nutzbare Software für die umfassende Verschlüsselung von Daten zur Verfügung, zum Beispiel als integrierter Bestandteil unserer ESET-Lösungen.“

Hintergrundwissen Verschlüsselung

Warum sollten Anwender verschlüsseln? Datenskandale, Hacking-Angriffe, Ransomware oder Identitätsdiebstahl: Die Gefahren, denen Daten im Netz ausgesetzt sind, dürfte fast jeder kennen. Verschlüsselung ist zurzeit die wirksamste Methode, seine persönliche Daten vor fremden Blicken zu schützen. Im Falle des Datenverlustes- oder -diebstahls können Cyberkriminelle mit der Beute nichts anfangen. Privates bleibt gesichert – und zerstört gleichzeitig das Geschäftsmodell der digitalen Räuber.

Wie können sie das tun? ESET bietet für Unternehmen jeglicher Größe mit ESET Endpoint Encryption für den Einsatz in Netzwerken eine umfassende und DSGVO konforme Verschlüsselungslösung zum Schutz von Unternehmensdaten. Für Freiberufler, die keine Netzwerklösung, sondern lediglich eine Einzelplatz-Lösung benötigen, empfiehlt sich der Einsatz von ESET Smart Securtiy Premium. Die umfassende Security-Suite enthält neben Passwort-Management und Verschlüsselungstechnologie auch eine komplette Security-Suite.

Was gilt für Handeltreibende und Unternehmen? Seit dem 25. Mai 2018 müssen Handeltreibende und Unternehmen gespeicherte Informationen verschlüsseln – das verlangt die seitdem wirksame Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Bei Datenverlust ohne Verschlüsselung drohen drakonische Strafen, die existenzbedrohend sein können. Das gilt auch für Selbständige, die lt. Umfrage die Sicherung der Daten sträflich vernachlässigen.

ESET-Faktencheck: Verschlüsselung

ESET hat im Rahmen der Studie „ESET Faktencheck: Verschlüsselung“ das Umfrageinstitut YouGov beauftragt, 503 Österreicher online zu befragen. Damit wollte der Sicherheitsspezialist herausfinden, ob und wie Anwender Verschlüsselung im Moment nutzen. Diese Daten wurden im Zeitraum vom 5.5. bis 8.5.2018 erhoben, um möglichst aktuelle Informationen zu erhalten.

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wie Anwender ihre Daten richtig verschlüsseln können, steht Ihnen ESET gern mit einem Gesprächspartner oder weiteren Informationen zur Verfügung.

Weiterführende Infografiken mit den Studienergebnissen finden Sie hier: https://ftp.ffpr.de/_kYvpghgJU0VBER

Bitte geben Sie bei der Verwendung der Infografiken folgende Informationen in der Bildunterschrift an: Befragungsinstitut: YouGov I, Art der Befragung: Online-Befragung

Pressekontakt: Fink & Fuchs AG Johanna Fritz Tel.: +49 611 74131 949 E-Mail: johanna.fritz@finkfuchs.de

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