Nepp ad Diversionsverein Neustart: Kann er nicht oder will er nicht?

Wien (OTS) – Mit großer Verwunderung quittiert der geschäftsführende Wiener FPÖ-Landesparteiobmann, Vizebürgermeister Dominik Nepp, die Reaktion des Geschäftsführers des Diversions-Vereins Neustart, Alfred Kohlberger, auf den FPÖ Vorstoß, die Strafmündigkeit bei bestimmten Delikten von 14 auf 12 Jahre herabzusetzen. „Sein Verein ist für die Durchführung von Diversionen zuständig. Gerade bei Jugendstrafsachen ist die Diversion der gängige Weg“, führt Nepp aus. „Offenbar hat Kohlberger wenig Vertrauen in seine Mitarbeiter und die Leistungen seines Vereins, wenn er diesen nicht zutraut, straffällig gewordene 12-Jährige zu resozialisieren, sondern stattdessen lieber von zwingender Strafhaft phantasiert“. Jugendhaft sei bis heute die Außnahme und komme nur bei besonders schweren Straftaten oder Wiederholungstätern in Frage. Sonst stehe Haft nur bei einem Scheitern der Diversion auf dem Plan. Die Reaktion von Kohlberger lasse den Schluss zu, sein Verein sei weder Willens noch in der Lage, zur Resozialisierung von Minderjährigen beizutragen. „In beiden Fällen sollte Vizekanzler und Justitzminister Univ-Prof. Clemens Jabloner die Zusammenarbeit mit Kohlberger und seinem Verein dringend überdenken“, so Nepp abschließend.

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