Rot-grüne Wiener Regierungsklausur

Investitionen und Stadtentwicklung

Bürgermeister Michael Häupl hat am Mittwoch gemeinsam mit den Vizebürgermeisterinnen Maria Vassilakou und Renate Brauner die grundsätzlichen Themen der Regierungsklausur präsentiert: Investitionen und Stadtentwicklung.

Häupl verwies darauf, dass Wien in einem Jahr um die Größenordnung von Krems an der Donau wachse und man etwa die Lebensqualität entsprechend erhalten müsse.

Brauner: 3,3 Milliarden Euro für eine wachsende Stadt
Im Jahr 2014 werden von der Stadt Wien und ihren kommunalen Dienstleistern rund 3,3 Milliarden Euro für Investitionen ausgegeben. Dazu Brauner. “Das Allerwichtigste ist, dass wir investieren, denn die Krise ist noch nicht vorbei. Jeder Arbeitslose ist einer zu viel.

Laut Brauner bringt jeder Euro der in den kommunalen Infrastrukturunternehmen erwirtschaftet wird, weitere 1,7 Euro an Wertschöpfung für die gesamte Volkswirtschaft. Jeder Arbeitsplatz in kommunalen Unternehmen erhalte weitere 1,8 Arbeitsplätze in der gesamten Region.

Investitionsschwerpunkte sind laut Brauner unter anderen der öffentliche Verkehr und Bildung. In diesem Zusammenhang erneuerte Brauner ihre Forderung, Forschung und Bildung “fremdfinanzieren zu dürfen”.

Vassilakou: Wien auch im nächsten Jahrzehnt unter den Besten
Vassilakou sprach in Bezug auf den Stadtentwicklungsplan 2025 von drei Zielen: einer leistbaren Stadt; einer Stadt, in der sich die Menschen wohl fühlen und eine Stadt der kurzen Wege. Daher sollen in den nächsten zehn Jahren Flächen für 120.000 neue Wohnungen gesichert werden.

Und alle WienerInnen sollen laut Vassilakou nutzbare Frei- und Grünräume in der unmittelbaren Wohnumgebung zu Verfügung haben. Zudem wolle Wien als Smart City den Modal Split bis 2025 auf 80 Prozent erhöhen, sagte die grüne Vizebürgermeisterin. Vassilakou abschließend: “Wien hat einiges zu bieten, wir wollen auch im nächsten Jahrzehnt unter den Besten sein“.

Quelle: Rathauskorrespondenz